Monday, 06. February 2012 | Noch  Tage bis zur Wahl

Politiker Wahlversprechen zur Nationalratswahl 2008

Bewerte und diskutiere 'Wahlversprechen' & Äusserungen von PolitikerInnen zur Wahl08. Wie wichtig sind Dir welche Themen? Die folgende Graphik spiegelt die Bewertungen aller 'Wahlversprechen' und somit die Gesamtstimmung & Meinungen der User dieser Plattform wieder.
Aktuell sind 297 Wahlaussagen online, diese wurden insgesamt 51.754 mal bewertet und 516 mal kommentiert.

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Politiker Wahlversprechen:

7 Wochen Wahlbarometer - Ein Experiment geht zu Ende.
Es war ein Versuch - ein Experiment. 16.437 User haben auf Wahlbarometer insgesamt 51.752 mal Ihre Stimme abgeben. Das Ergebnis und der Vergleich zur tatsächlichen Wahl08 zeigt folgende Graphik:

wahlbarometer endergebnis

Bemerkenswert: Würde man ÖVP und BZÖ vertauschen, trifft es so ca. das tatsächliche vorläufige Endergebnis.

Der allgemeine Trend: Erhebliche Verluste der ÖVP und sehr starker Zuwachs beim BZÖ konnte man schon den ganzen Wahlkampf auf Wahlbarometer.at beobachten.

Danke für Eure zahlreichen Votings und Diskussionen.
Wir selbst sind vom Wahlergebnis sehr überrascht...

Gabi, Michael und Rene

(Bis zur baldigen nächsten Wahl - mit Wahlbarometer2.0)

6 Kommentare
 

Rache mit Strache
Traditionell zelebrierte die FPÖ tief im 10. Wiener Gemeindebezirk ihren Wahlkampf-Abschluss. Rache an den von SPÖ und ÖVP verursachten Zuständen sei am 28. September möglich, so Strache.

Heftige Attacken gegen die Regierungsparteien:
ÖVP-Vizekanzler Molterer sei laut Strache ein "Dagobert Duck", der nur auf dem Geld der Steuerzahler sitze. Molterer möge doch ein Herz haben und die nicht budgetierten zusätzlichen Steuermillionen herausgeben.
Faymann wiederum sei schuld, dass es in der Wiener Wohungspolitik heiße: "Willst du eine soziale Wohung haben, musst du erst ein Kopftuch tragen."
Frauen in Burkas verglich er mit "weiblichen Ninjakämpfern". "Da kriegt man ja Angst". "Ich will jemandem ins Gesicht schauen können." Anpassung sei Pflicht, schließlich könnten auch Österreicher in Ankara kein "Spanferkelbratenfest" feiern. Die Türkei hätte in Europa "nichts verloren".
Um 18.19 Uhr endete der FPÖ-Spitzenkandidat schließlich und schwenkte die Fahne zur Bundeshymne.

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Quelle: diepresse.at
 

Glück auf!
Österreich wählt den sozialen Weg. Für sichere Arbeitsplätze und Pensionen, für den Erhalt des Gesundheitssystems.

In den letzten 48 Stunden werden wir noch jede Minute nutzen. Als Wilhelm Molterer und Wolfgang Schüssel die Neuwahlen ausgerufen haben, haben sie begonnen, uns eine Grube zu graben und wir sollten hineinfallen. Die ÖVP habe die Koalitionsdisziplin ausgerufen und verlangt, die SPÖ solle den Koalitionspartner nicht überstimmen. Wir haben uns diese Grube angeschaut und entschieden, dass wir noch vor der Wahl zwei Parlamentssitzungen nutzen, um für unsere Meinung aufzustehen. Jetzt werden wir am 29. September noch mal zu dieser Grube hingehen und schauen, wer drinnen ist. Treffen wir die Richtungsentscheidung für ein soziales Österreich.
Michael Häupl:
Die SPÖ werde bis zur letzen Sekunde um jede einzelne Stimme kämpfen. Und ich bin mir sicher, dass wir am Sonntag ein riesiges, freudiges Fest feiern werden. Die SPÖ muss Regierungsverantwortung tragen, weil das gut für das Land, für die Menschen und für die Arbeitnehmer ist. Scharfe Kritik übte Häupl an der ÖVP unter "Pfarrer Schüssel und seinem Ministranten Molterer": Die ÖVP "hat 18 Monate lang nichts anderes getan als die gemeinsame Regierungsarbeit zu boykottieren".

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Quelle: spoe.at
 

In schwierigen Zeiten die bessere Wahl
Es ist mein großes Ziel, am 28. September mit meiner und unserer Volkspartei die Führungsverantwortung in diesem Land zu übernehmen

Höchste Priorität hat für Molterer, dass möglichst alle Menschen Arbeit haben. Aber: "Man kann einen Arbeitsplatz nicht erlächeln, man muss ihn erarbeiten. Das ist die Aufgabe von Politik
Der Staat schafft Rahmenbedingungen und es sind die kleinen und mittleren Unternehmen sowie die großen Industriebetriebe, welche die Arbeitsplätze schaffen. Wir brauchen daher eine starke wirtschaftliche Entwicklung. Der alte Sozialismus ist nicht das Rezept der Zukunft. Wir müssen die wirtschaftliche Stärke nutzen und dürfen uns nicht blind auf den Vater Staat verlassen. Dies gilt als klare Absage gegenüber einem Rückfall in den planwirtschaftlichen Sozialismus.
Molterers Vision für das Österreich 2013 ist ein blühendes, erfolgreiches Land, in dem die Menschen Jobs und Chancen haben. "Ich möchte ein sozial gerechtes Österreich, wo jenen Menschen geholfen wird, die Hilfe brauchen, aber wir auch Respekt vor jenen haben, welche die Leistung erbringen und die Hilfe somit ermöglichen. Ich möchte ein selbstbewusstes Österreich in einem geeinten und friedlichen Europa. Es geht am 28. September um die Zukunft unserer Heimat, auf die ich stolz bin.

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Quelle: oevp.at
 

Was alle brauchen, muss auch allen gehören
Freifahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, leistbares Heizen im Winter durch eine Energiegrundsicherung, ein gemeinschaftlich finanziertes Gesundheits- und Pflegesystem für alle, Gratiskinder­gärten und kostenloses Studium – nicht nur für „InländerInnen“ … Für alle diese Forderungen ist genug Geld da.
Umverteilung von oben nach unten vorausgesetzt.

Melina Klaus, Bundessprecherin der KPÖ und Spitzenkandidatin in Wien:
Das heißt konkret am Beispiel Wiener Linien: Auf den Wiener Linien wird „Schwarzfahren“ härter bestraft als ein Ladendiebstahl. Aber das ist doch auch unsere Stadt, das sind doch unsere Wiener Linien. Dazu kommt unweigerlich die Frage, woher das Geld nehmen. Wir hätten da einige Vorschläge: Wir subventionieren mit Millionen Euro Wahlkämpfe, die Parteien, das Donauinselfest, Prestigeobjekte, Einkaufszentren. Warum nicht lieber die Wiener Linien „sponsern“ und frei fahren?

Mit einer gezielten Umschichtung der gesamtgesellschaftlich vorhandener Mittel kann eine Freifahrt auf den Öffis sehr wohl finanziert werden: Etwa aus den Einnahmen der Mineralölsteuer, aus einer flächendeckenden LKW-Maut, aus den Mitteln für Pendlerpauschalen und –beihilfen, durch eine Nahverkehrsabgabe der Betriebe ähnlich der Wiener U-Bahnsteuer, durch Reduzierung des Baus neuer Autobahnen, Schnellstraßen oder Umfahrungen.

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Quelle: kpoe.at
 

Am Sonntag werden die Karten neu gemischt
SPÖ und ÖVP haben in den vergangenen 2 Jahren nur gestritten und sich gegenseitig blockiert. Die Folge waren Chaos und Stillstand. Jetzt droht Faymann den Österreichern wieder mit einer solchen großen Koalition. Ich werde jedenfalls alles dafür tun, dass diese rot-schwarze Koalition nicht mehr zustande kommt, sagte heute BZÖ-Spitzenkandidat LH Jörg Haider bei der BZÖ-Bundesabschlusskundgebung.

Rot und Schwarz hätten nicht die Probleme des Landes angepackt, bei der Teuerung zugeschaut und noch die Steuern erhöht. Das BZÖ in Kärnten habe hingegen bereits vor einem Jahr konkrete Maßnahmen gegen die Teuerung gesetzt.

Haider sagte, dass er die von SPÖ und ÖVP geplante Mindestsicherung von 747 Euro, die auch arbeitsunwillige erhalten hätten sollen, durch sein Veto als Landeshauptmann verhindert habe. "Eine Handelsangestellte, die für 900 Euro pro Monat arbeiten geht, kommt sich verarscht vor. Wir brauchen das Geld für eine Steuersenkung, die den Fleißigen und Tüchtigen zugute kommt."

Haider forderte ein sicheres Österreich durch eine Wiedereinführung der Grenzkontrollen sowie Verbüßung von Haftstrafen von kriminellen Ausländern in deren Heimatland. "Wer sich nicht ordentlich benimmt, hat hier nichts verloren. Wir handeln und ich habe die Bevölkerung auf meiner Seite". Wir haben die Lösungen. Wer über die Zukunft redet muss wissen, was er zu tun hat.

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Quelle: bzoe.at
 

Die wichtigste Stimme bei dieser Wahl: Ihre!

Die wesentlichsten Gründe, warum Sie diesmal LIF wählen sollten.
Chancen muss man nutzen. Am 28. September gibt es eine Chance für eine neue Art der Politik. Wenn die Liberalen ins Parlament kommen, haben sie aufgrund der Wahlgesetze mindestens 7 Mandate. Wir werden sie für sachliche Arbeit und einen fairen politischen Stil nutzen. Wir werden damit die derzeit so schmale Basis im Kampf um Grund- und Menschenrechte verbreitern und dem liberalen Geist in anderen Parteien den Rücken stärken. Der politische Wettbewerb bekommt damit eine neue Richtung.
Und es gibt die Chance für eine Dreierkoalition.
Eine Große Koalition ist keine Zukunftsansage. Eine Koalition mit den Rechten spaltet unsere Gesellschaft und schottet uns von Europa ab. Eine Zweierkoalition mit den Grünen ist rechnerisch unmöglich.

Die einzige Alternative mit der Chance auf eine Politikänderung ist daher eine Dreierkoalition mit Liberalen, Grünen und einer der jetzigen Regierungsparteien. Damit wird Ihre Stimme für die Liberalen zur wichtigsten Stimme. Denn nur sie ermöglicht diesen Politikwechsel.

Geben Sie uns die Chance, setzen Sie ein Zeichen für mehr Fairness!

Mit herzlichem Gruß

Heide Schmidt

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Spannender, erfolgreicher Wahlkampf
Eine Erfolgsbilanz über die vergangenen Wochen haben die Grünen bei ihrer Wahlkampfabschlussveranstaltung heute Freitag gezogen.

"Sehr gut, spannend, erfolgreich und natürlich teilweise auch ermüdend" sei der Wahlkampf gewesen, meinte Grünen-Chef Alexander Van der Bellen. Vize-Parteichefin Eva Glawischnig unterstrich unter anderem die Abschaffung der Studiengebühren, die der "Hartnäckigkeit der Grünen" zu verdanken sei. Mit Frauenpolitik, Umweltschutz und Energiewende sowie Bildung habe man thematisch die richtigen Prioritäten gesetzt, ist Van der Bellen überzeugt:
Jawohl, wir wollen in die Regierung!

Eva Glawischnig:
Wir werden die 15 Prozent schaffen und eine Gesellschaft schaffen, die Österreich wirklich verdient hat. Einmal mehr bekräftigte sie die Grünen-Wahlkampfstrategie, wonach es um eine Richtungswahl zwischen Grün und FPÖ gehe. Dabei werde sich entscheiden, ob man sich in eine "Burschenschafter-Welt des 19. Jahrhunderts oder in eine moderne Welt, wo alle gleichen Chancen haben" bewegt. Wer nachdrückliche Gleichstellungspolitik will, muss Grün wählen.

Scharfe Kritik übte Van der Bellen am Konkurrenten Liberalen Forum. Er habe die Liberalen im Zusammenhang mit den "unbescholtenen Tierschützern", die in U-Haft genommen wurden als Allianzpartner vermisst. Wo war das Liberale Forum in diesem Zusammenhang?

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Quelle: gruene.at
 

Am Abend wird der Faule fleißig
Das ist für Theresia Zierler, Wiener Spitzenkandidatin der Liste FRITZ, die Haupterkenntnis aus der gestrigen Nationalratssitzung. Paradebeispiel: Die Pflegeproblematik. Seit 1993 ist das Pflegegeld erst dreimal erhöht worden. Jetzt - wegen der Wahlen - gräbt die SPÖ ihr soziales Gewissen aus.Mehr als eine Husch-Pfusch-Aktion ist es aber nicht: "Es ist eine Frechheit, dass die Erhöhung gestaffelt wird - als ob Menschen in niedrigeren Pflegestufen weniger wert wären.

Die ÖVP arbeite offensichtlich nach dem Motto: "Die Vergangenheit verschlafen, in der Gegenwart durchtauchen, auf die Zukunft ausreden". Wäre es nichts so, hätte SPÖ-Spitzenkandidat Faymann die Teuerung nicht für seine Wahlkampfpropaganda missbrauchen können. Finanzminister Molterer hätte längst Pläne für eine Steuerreform 2009, die auch den Mittelstand massiv entlastet, vorlegen müssen.
Die einzig sinnvolle Lösung, um der Teuerung entgegenzuwirken, ist die Senkung der Lohnsteuer auf 28 Prozent.

Nach den Wahlen würden aber ohnehin alle Versprechungen wieder vergessen sein. SPÖ und ÖVP würden sicher auch einen Weg finden, um die Studiengebühren durch ein "Hintertürl" wieder einzuführen. "Österreichs Bürger haben sich eine ehrliche Politik verdient. Diesem Anspruch wird keine Parlamentspartei gerecht.

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Quelle: ots.at (APA)
 

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